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Günter Göllner


Günter Göllner wohnte in Werneuchen in der Lindenstraße 23. Er war Abiturient und anschließend zunächst als Arbeiter tätig. Er meldete sich freiwillig in den Krieg und war zuletzt Gefreiter (K.O.B.) in einem motorisierten Artillerie Regiment der Dienststelle 223065.
Geboren am 17.Juni 1924 in Herzfelde fiel er am 3. Dezember 1942 im Alter von 18 Jahren im Osten zwischen Wolga und Don (bei Stalingrad) durch tödliche Granatwerfer- Geschoßsplitter am Kopf während einer Störungssuche.
Er wurde in Cavzowska, etwa 25 km östlich Kalatsch am gleichen Tage beigesetzt. Aus dem Schreiben des Batterie Chefs: In vorbildlicher Einsatzbereitschaft und beispielhafter Kameradschaft... Seine lebhafte, hellwache, interessierte Anteilnahme an allen Dingen, die um ihn herum geschahen, seine Lernfreudigkeit und seine natürliche soldatische Veranlagung versprachen ihm eine sichere militärische Zukunft... Wir verlieren in ihm einen allseitig interessierten, lebhaften, aufgeweckten und hoffnungsfrohen Kameraden und einen zukunftsreichen Offiziersanwärter. Die Gedenkfeier für ihn fand am 17.1.43 mit dem Pfarrer Psalm 145, 8a.13.14.17b statt.
Er hatte einen älteren Bruder den Oskar Göllner in Werneuchen. Oskar war Hauptmann und fiel am 23.März 1944.
Sein Vater war Gendarm bzw. Polizist in Werneuchen. Man sagt er hätte sich wohl im April 1945 selbst umgebracht.
Die Mutter von Günter die Matthilde lebte noch viele Jahre bis zu ihrem Tode in Werneuchen.

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit

ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014