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Werner Frank

Werner Frank war einige Jahre Gutsinspekteur auf dem "Gut Werneuchen". Hier in der Stadt lernte er seine zukünftige Ehefrau Anneliese kennen, welche als Postangestellte am Postamt Werneuchen arbeitete. Später fand Werner Frank eine Stelle bei der Reichsversicherungsanstalt, wofür er zunächst mit seiner Familie auch 1938 nach Berlin verzog.
Seinen Wohnsitz in Werneuchen in der Willmersdorfer Straße 5/6 behielten sie trotzdem.
Jetzt arbeitete er als Verwaltungsinspektor bei der Reichsversicherungsanstalt für Angestellte.
Schon vor dem Krieg hatte er aktiv bei einer schweren motorisierten Artellie in Jüterbog gedient. Später in Brandenburg an der Havel. Er machte den Anfang des Krieges mit dem Einmarsch in das Sudetenlandmit
, dann Polen, Frankreich und schließlich Rußland mit.Er wurde bereits einaml an Arm und bein verwundet und war zuletzt im Februar 1944 auf Urlaub.
Er trug das EKII und das verwundeten Abzeichen.
Geboren am 1.Januar 1913 in Rastatt (Baden) fiel er am 25. September 1944 im Osten in Lettland bei Blanki, etwa 10 km nördlich von Wenden durch einen Volltreffer eines Panzergeschützes von in die Stellung eingebrochenen Panzern tödlich getroffen.
Eine Bergung oder Beisetzung war nicht möglich.
Er hinterließ seine Frau Anneliese geb. Pescke, eine 4-jährige Tochter Helga, einen 2-jährigen Sohn Horst, einen Bruder und eine Schwester und beide Schwiegereltern. Sein Schwiegervater war der Kantor und Lehrer Georg Pescke.
Nach Schreiben des Arbeitschefs, war er ein ruhiger, tüchtiger und fleißiger Mitarbeiter, allen ein angenehmer, guter Kamerad und immer hochgeschätzt.
Nach Schreiben seines Oberleutnants und Einheitsführer hat er vorbildlich seine Pflicht erfüllt, gerade durch seine genaue gewissenhafte Arbeit im Rechentrupp hat er große Verdienste erworben. Er war ein ruhiger bescheidener, zurücktretender Soldat, der in wahrhaft soldatischer Weise seine Pflicht erfüllte. Ein Vorbild an nimmermüder Arbeitsfreude, exkter gewissenhafter Arbeit und tapferem mutigem verhalten vor dem Feinde.
Dier Gedenkfeier fand am 11.3.1945 statt.
1945 zog seine Witwe Anneliese mit den Kindern wieder zurück nach Werneuchen.

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit

ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014