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27.11.1937, Die Errichtung des Fliegerhorstes
26.11.1937, Eine Ratsherrensitzung
27.11.1937, Einmarsch der Flieger
1938, Die Architektur des Fliegerhorstes
1938, Die Heizwerke
1937, Der erste Schultag
1937, Der Einzug der Flieger
Die bulgarischen Staffeln
Das Wappen der Schule
5.10.1938, Die Einsatzstaffel "Richthofen"
1938, Ansichten
1938, Heldengedenktag
1941, Die spanische Jagdstaffel
1941, Fotos der Blauen Staffel
1942, Die Einsatzstaffel "Jever"

Die Errichtung des Fliegerhorstes Werneuchen

Im Frühjahr 1936 wurde mit den Arbeiten für den Bau der Jagdfliegerschule begonnen und, wie auch von anderen Plätzen her bekannt, zügig durchgeführt. Die „Enttarnung der Luftwaffe“ hatte zum 1. März 1935 stattgefunden, so dass die Bauarbeiten keiner strikten Geheimhaltung unterlagen. Bis zum Überfall auf Polen 1939 waren im Reichsgebiet bereits etwa 6 Leithorste und 20 Einsatzhäfen betriebsbereit. mehr...


Eine "Ratsherrensitzung" im November 1937
Am 26. November 1937, freitags, fand eine feierliche Ratsherrensitzung im Rathaus, zu der auch die Vorsitzenden der Werneuchener Verbände und Vereine eingeladen gewesen waren, den Auftakt zum „Tag des Einmarsches der Flieger“. Als weitere Gäste waren Kreisleiter Maske, Landrat Dr. v. Thaer, sowie erstmalig der Kommandeur der Jagdfliegerschule Werneuchen, Oberstleutnant Theo Osterkamp mit seinem engeren Stab anwesend. Der Sitzungssaal im Rathaus war erneuert worden und bot ein festliches Bild. Im Blickpunkt des Raumes sah man eine große Truhe, die mehr...


Der Einzug der Jagdflieger

Am 27. November 1937 war nach einer regnerischen und stürmischen Nacht ein sonnenüberstrahlter Spätherbsttag angebrochen und fleißige Hände hatten wieder hergerichtet, was der Sturm in der Nacht vernichtet hatte. Um 10 Uhr strömten die Menschen durch die Straßen, die Gliederungen der Bewegung und die Vereine traten an. Die ganze Stadt war auf den Beinen, um sich das große Ereignis nicht entgehen zu lassen. Als erstes Tor durchschritt die Fliegertruppe auf dem Weg vom Fliegerhorst zur Stadt das „Tor der Wehrmacht“, mehr


Die Architektur des Fliegerhorstes

Die Fliegerhorste waren als permanente so genannte „Friedensstandorte“ einander ähnlich voll ausgebaut, auf denen (im Frieden) ständig Flugbetrieb herrschte. Sie bildeten die Basis für fliegenden Verbände, der Fliegerschulen, der Fliegerausbildungsregimenter und höherer Nachschubeinrichtungen (Luftzeugämter und Luftparke). Deshalb unterschieden sie sich in ihrer Ausstattung ganz wesentlich von strategisch eingerichteten Flugplätzen. Insgesamt bildeten sie im Frieden den wesentlichen Teil der Bodenorganisation der Luftwaffe, deren mehr...


Die Heizwerke

Auf dem Gelände der Jagdfliegerschule wurden zwei Heizkraftwerke zur Versorgung der Gebäude mit Fernwärme errichtet. Das Heizwerk Ost (hinter der Flugzeughalle 5) versorgte die Fliegerwerft und die Nebengebäude, die Flugzeughallen 4 bis 7 und die Offiziersunterkünfte. Die Heizkesselanlagen (7 Heizkessel) wurden von einer Schweizer Firma 1936/37 installiert. Die Öfen wurden mit einer automatischen Wurfbeschickungsanlage betrieben. mehr...


Der erste Schultag

Am 28. November 1937 lösen sich am des ersten Unterrichtstages auf der Fliegerschule fröstelnd und in leichter Sportbekleidung im Morgengrauen etwas übernächtigte Gestalten aus den Unterkünften der Schülerkompanie. Der Frühsport der Schüler begann. Der Medizinball kreiste, gymnastische Übungen und Geländelauf bliesen schnell die Geister der Willkommensfeier aus den Köpfen, und bald stand alles prustend und lachend unter den scharfen Strahlen der kalten Brause. mehr...


Die bulgarischen Staffeln

Am 28. August 1938 trafen wir mit dem Zug in München ein und stiegen nach Berlin um. Von dort nahmen wir einen Zug in das 30 Kilometer nordöstlich von Berlin gelegene Städtchen Werneuchen. Hier befand sich die Jagdfliegerschule in der wir, nach dem Plan, drei Ausbildungsgänge mit jeweils 3 Monate absolvieren sollten.

Am 31. August 1938, drei Tage nach unserer Ankunft, wurden wir zum Kommandeur der Schule Theo Osterkamp befohlen, der uns zum Beginn der bevorstehenden Ausbildung begrüßte. Er hatte im Ersten Weltkrieg bereits 36 Luftsiege erzielt und war dafür mit der höchsten Medaille „ mehr...


Das Wappen der Schule

Nach der Umbenennung der Jagdfliegerschule Werneuchen in Jagdfliegerschule 1 am 15. Januar 1940 legte sich die Einheit später, zusätzlich zum Namen, ein Wappen bei. Vorlage für das Wappen war die, durch den Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe Hermann Göring am 30. Januar 1941 für die Besatzungen der Jägerverbände gestiftete Frontflugspanne für Jäger (Tagjäger). Diese Frontflugspange konnte in 3 verschiedenen Klassen, entsprechend der Anzahl der durchgeführten Frontflüge, ab 20 Frontflügen in Bronze, ab 60 Frontflügen in Silber und ab 110 Frontflügen in Gold, erworben werden. mehr...


10.02.2014, Werneuchen - Vor 73 Jahren startete eine Staffel Jagdflugzeuge der Jagdfliegerschule Werneuchen zum Schutz deutscher Schlachtschiffe

Die Einsatzstaffel "Jever"

Vor 73 Jahren startete eine Jagdfliegerstaffel der Jagdfliegerschule Werneuchen zur Unterstützung des Unternehmens "Cerberus", dass u. a. die Schlachtschiffe der deutschen Kriegsmarine Scharnhorst, die Gneisenau und die Prinz Eugen vom französischen Brest, über den Ärmelkanal zu den deutschen Marinebasen überführen sollte. Auf dem kurzen Fronteinsatz erfolgte die Verlegung in das norwegische Trondheim um für deutsche Kriegschiffe Jagdschutz zu leisten. Nur die hochmodernen und superschnellen einmotorigen Jagdflugzeuge vom Typ Bf 109 E-4/B waren manchmal nicht den verschneiten und vereisten Landepisten gewachsen.


Der Einzug der Flieger am 27. November 1937
Ansichten der Jagdfliegerschule
Heldengedenktag 1938
Fotos von der Blauen Staffel

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit

ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014