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Mühlenstraße 4

In diesem Haus wohnte Fam. Peters. Sie hatten zwei Söhne und eine Tochter. Der älteste Sohn hieß Hans Peters. Die Tochter ging mit Frau Böttcher zusammen in die Schulklasse. Fam. Peters verkauften das Haus später an Schneider Wulf.
Schneider Wulf heiratete eine Frau Kalis und starb mit 57 Jahren. (Ernst Schmiedicke aus der Altstadt 12 lebte zu dieser Zeit noch.) Frau Wulf war jetzt Witwe und verkaufte das Grundstück an Herrn Hildebrandt.
Frau Wulf hatte zwar zwei Kinder, aber die hatten kein Interesse an diesem Grundstück. Fam. Hildebrandt verkaufte dann das Haus an Fam. Urbschatz.
Auch Erwin Adler wohnte in den 40-ziger Jahren in der Mühlenstraße 4. Er war zunächst Arbeiter bis er im Mai 1939 freiwillig Soldat wurde. Er war Kriegsfreiwilliger Gefreiter im Reiterzug des Inf. Rgts 511 in Potsdam.
Den Polenfeldzug machte er nicht mit. Als erstes kam er nach Frankreich zur Besetzung, dann nach Warthegau und wurde ab dem 22. Juni 1941 gegen Russland eingesetzt.
Er war Träger des EK II und des Infanteriesturmabzeichens in Silber.
Geboren am 14. März 1922 in Celle fiel er am 7. November 1941 mit 19 Jahren im Osten Ssobakino, östlich von Orel. Er wurde von ziviltragenden Russen erschossen.
Er hinterließ seine Eltern Wilhelm Adler und seine Mutter Martha Adler, geb. Tappe, Bruder Werner Adler und die beiden Schwestern Erika und Frieda Adler.
Er hinterließ auch seine Braut Frieda Bujak (Warthegau) und seinen Großvater. Die Gedenkfeier fand am 15.3.42 in Werneuchen statt (Ps.36,10)

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Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit

ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014