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Die Kirche

Die Dorfkirche Blumberg ist ein stattlicher Feldsteinbau aus der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Kirchenschiff hat einen eingezogenen gestreckten Rechteckchor. 1724 wurde an dessen Südseite ein Anbau mit Patronatsloge angefügt. An der Nordseite befindet sich die angebaute Sakristei. Der querrechteckige Turm von Schiffsbreite mit Satteldach stammt aus dem 14. Jahrhundert. Vor der Kirche steht ein hübsches Urnengrabmal im Zopfstil von 1793. Im späten 15. Jahrhundert erhielt die Kirche ein Kreuzgewölbe. Die Rippen des Gewölbes ruhen im Schiff auf figürlichen Konsolen, im Chor auf Tierköpfen und Masken. Die runden Schlußsteine sind mit Reliefs von Sonne und Mond gestaltet. Die bei der Wölbung eingebrochenen Fenster wurden 1878/81 vergrößert. Die ehemalige Patronatsloge an der südlichen Chorwand ist heute durch die Orgel verstellt. Das Innere der Kirche ist reich ausgestattet, unter anderem mit 5 gemalten Portraits. Besonders sehenswert ist das lebensgroßen Damenportrait der E.M. von Hagen, welches 1730 von Emanuel Dubuisson in Öl auf Kupfer gemalt wurde. An der Nordwand des Chores befindet sich ein Epitaph (Wanddenkmal) für H. J. v. Goldbeck und Frau. Die Reliefmedaillons der Köpfe aus Marmor wurden 1820 von Johann Gottfried Schadow angefertigt.

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Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014