Startseite / Aufwärts / Neue Seiten / Impressum / Über uns / Danksagung


Startseite
Aufwärts

Nach dem 30-jährigen Krieg

Nach dem 30-jährigen Krieg war der Ort wüst. Der Obrist Wolmir von Wrangel, Kommandeur der Kurfürstlichen Leibgarde zu Berlin, erwarb das Gut im Jahre 1679. Er begann, die Hüfner- und Kossätenstellen wieder zu besetzen. Dies gelang nicht für alle ehemaligen Höfe. Wrangel sorgte u.a. auch dafür, daß auf dem Anger in einem Fachwerkbau zwischen Kirche und Hirtenhaus die Dorfkinder unterrichtet wurden. Hier steht vor dem Haus Dorfstraße 3 die Gerichtslinde, unter der sich der Gutsherr bei Erntefesten "freikaufen" musste. Bis 1892 der Kommerzienrat, Generalkonsul und wirklich geheime Rat Ernst Mendelssohn Bartholdy das Gut erwarb, hatte dieses mehrmals den Besitzer gewechselt. Der Besitzer einer Berliner Privatbank war des Urenkel des Philosophen Moses Mendelssohn und Neffe des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Familie wurde 1896 geadelt. Paul, der Sohn des Ernst von Mendelssohn Bartholdy ließ das Schloss vor dem ersten Weltkrieg von dem Architekten Bruno Paul umbauen. Paul starb 1935 kinderlos. Das Familiengrab von Ernst, Marie und Paul von Mendelssohn Bartholdy befindet sich am Kirchturm. Das idyllisch gelegene Helenenau, ein Vorwerk des Dorfes Börnicke, diente der Aufzucht des Jungviehs. Es war aber auch für den Gutsherrn und seine Gäste Ausgangspunkt für die Jagd. Nach 1974 wurde der Teich ausgebaut und das Objekt von der Staatssicherheit genutzt. Quelle: Fremdenverkehrsamt Bernau
Zum Dorf Börnicke gehören zwei Vorwerke. Das eine Thaerfelde ließ der Landesökonomierat Albrecht Philip Thaer 1840 für seine Schafzucht errichten. Nach 1946 wurde hier eine große Schweinezuchtsanlage aufgebaut. Das Vorwerk Helenenau erhielt seinen Namen nach Frau und Tochter des damaligen Besitzers Otto Franz Theodor Hosemann, der 1861 das Gut gechenkt erhalten hatte. Im Vorwerk wurde Jungvieh aufgezogen, das von den umlöiegenden Feldern ernährt wurde. Helenenau diente den damaligen Gutsherren auch als Ausgangspunkt für die Jagd.
Börnicke Auf dem westlich vom Dorfe gelegenen Theile der Feldmark sind zwar vor mehreren Jahren Urnen endeckt, jedoch durch die Ungeschicklichkeit der Ausgraber gänzlich zerstört worden (L.B. von 1843)

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit

ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-


© www.heimatheft.de Senden Sie ihre E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: M.Kuban@gmx.de 
Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014