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Von einem uralten märkischen Osterbrauch in Freudenberg:

Das "Stiepen"

In Freudenberg waren es die Jungen und Mädchen, im Alter von 3-10 Jahre die zusammen am Ostermontag durch das Dorf zogen. Vorher hatten sich die Jungen Birkengrün (Birkenzweige mit grünen Blättern), die so genannten "Stiebruten" gebrochen. In einer Hand die Stiebrute, in der anderen einen Korb, ging es dann von Hof zu Hof. Klingeln gab es nicht, es ging auf den Hof und in die Häuser und dann riefen dieJungen:

" Stiepe- Stiepe- Osterei- gibst Du mir kein Stiebeei- stieb ick dir den Rock entzwei.

Selten ging die Jungen- und Mädchengruppe leer aus und in den Körben fanden sich neben Eiern auch einige für die damaligen Verhältnisse wertvolle und reichliche Süßigkeiten. Zuletzt gab es das traditionelle "Stiepen" noch in den 60-ziger Jahren in Freudenberg.

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014