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Die Kirche

Einschiffige Feldsteinkirche des 13. Jahrhunderts mit eingezogenem Chor und ebenfalls eingezogenem querrechteckigem massigem Westturm. Durch Nachkriegsfrevel wurden Dach, Dachstuhl und Decke über dem Schiff abgebrochen und der seitdem ruinöse Torso des Schiffes nur unzureichend gesichert. Der Chor wurde mit neuem Dachstuhl und Dachhaut versehen (zu geringe Dachneigung, deshalb Proportionen nicht stimmig). Ebenso erhielt der Turm in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ein Notdach (Zeltdach), das ebenfalls nicht der ursprünglichen Dachform entspricht. Das Feldsteinmauerwerk ist nicht homogen und lässt zahlreiche Änderungen im Verlaufe der etwa 650-jährigen Geschichte erkennen. Insbesondere trifft das auf den Turm zu.
Mauerwerk, Portal und Öffnungen sind überwiegend durch romantische Elemente gekennzeichnet. Es fallen massive Unterschiede in der Mauerwerksstruktur auf, möglicherweise in Folge von Verfall oder/und Zerstörung. Beim Chor und Schiff sind Fenster- und Türöffnungen später verändert und neu gefasst (Backstein). Auflager der Emporen sind auf der Innenseite der Schifflängswände erkennbar. Es gibt einen Zugang zur ehemaligen Südempore von außen, vermutlich der separate Zugang zur Patronatsempore. Die ursprüngliche Dachform bzw. Dachneigung ist an der Ostwand des Turmes erkennbar. Der eigenartige Entlastungsbogen im Mauerwerk der Ostwand des Turmes ist auf der Turminnenseite und der jetzigen Außenseite (ursprünglich durch Dach und Dachstuhl über dem Kirchenschiff verdeckt) erkennbar. Die Kirche in ihrer ursprünglichen Form ist als Schutzkirche, wie im 12./13. Jahrhundert häufig auch in der Altmark, der Prignitz, der Uckermark und Mecklenburgs so auch im Barnim vorkommend, anzusehen.
Der Bestand der Kirche in ihrer jetzigen Form ist trotz allen sichtbaren Verschleißes und der mutwilligen Eingriffe nicht als unmittelbar einsturzgefährdet anzusehen. Gefahr besteht jedoch bei den Sicherungs-, Instandsetzungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen sind notwendig, um die Kirche voll nutzen zu können. Neben Gottesdiensten sind Konzerte, Theateraufführungen, Vorträge und Ausstellungen in der Kirche geplant. Ebenso könnten in dem Gotteshaus Einwohnerversammlungen stattfinden.

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit

ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014