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Die spätgotische Feldsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert und einem quadratischen Westturm aus dem 16. Jahrhundert ist ein einfacher spätgotischer Saalbau mit dreiseitigem Chorschluß und breitem, gegenüber dem Schiff jedoch einspringendem Querturm mit hohem Satteldach. Für die Ecken der Mauern aus unregelmäßigen Feldsteinen wurde behauener Kalkstein verwendet. Im Innern hat die Kirche eine flache Putzdecke. 1620 wurde eine umfangreiche Neuausstattung angeschafft. Inmitten der Nordfront des Schiffes befindet sich eine Spitzbogenpforte mit Formsteingewände, im Westen eine niedrige Ziegelpforte. Als Bauzeit der Kirche kann das Ende des 15. Jahrhundert/Beginn des 16. Jahrhunderts angenommen werden. Hinter dem einfachen Altartisch steht die hölzerne Kanzel aus dem Jahre 1620. Die Brüstungsfelder des polygonen Kanzelkorbes sind mit Ecksäulchen versehen. In den Muschelnischen befinden sich geschnitzte Figuren des Salvators und der Evangelisten. In der Mitte des Apsis- bzw. des Altarraumes hängt ein Ölgemälde aus dem 19. Jahrhundert, das "Christus im Garten Gethsemane" zur Darstellung bringt. Die sechsseitige aus Holz gearbeitete Taufe datiert ebenfalls aus dem 19. Jahrhundert. Hinter dem Altar befindet sich ein in den Boden eingelassenes Epitaph für F. v. Arnim; es zeigt den Verstorbenen in Ritterrüstung. Die ebenfalls 1620 entstandene Empore wird von zwei Pfeilern getragen. Ursprünglich diente sie als Patronatsloge und war verglast. In den acht Feldern der Brüstung befinden sich je zwei gemalte Wappen.
An der Südwand wurde das Sandstein-Epitaph für Johann Friedrich Fromm und seiner Frau (beide um 1760) angebracht.

 

 

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014