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Der Gasthof Bausdorf/Thürling in Schönfeld

In fast jedem unserer barnimschen Dorf gab es seit ältesten Zeiten jeweils einen Krug (Dorfschänke), der vom Krüger bewirtschaftet wurde. Er durfte selbst brauen, wenn er privilegiert war, Bier ausschenken und übernahm auch schon mal die Aufgaben eines Dorfkrämers. Die älteste Dorfschänken in Schönfeld entstand im engeren Angerkern zusammen mit der Anlage des Ortes in frühester Zeit. Die Krugzinsen, gingen damals an den Grundherren, den Schulzen und den Pfarrer.

Vom 13. bis 17. Jahrhundert gab es nur einen Krug in Schönfeld. Nicht nur Einwohner, sondern auch Reisende wurden bewirtet und auch für Übernachtungen aufgenommen. Stalljungen kümmerten sich um die Pferde der Reisenden.

Um 1850 war das Krugprivileg der einzigen Dorfschänke gefallen. Im benachbarten Werneuchen schossen zwischen 1840 bis 1850 etwa 14 Gastwirtschaften aus dem Boden. Auch im kleinen abgelegenen Schönfeld gab es nun Versuche Schankwirtschaften und Krämerladen zu gründen.

Der Gasthof von Bausdorf, dem ersten Inhaber des neuen Gasthofes am Dorfrand, auf der Straße von Werneuchen- Bernau errichtete seinen Gasthof etwa 1890. Er liegt unweit des Gutshofes und hatte damit in der Saison auch regen Zuspruch. Durch die Eröffnung der Bahnstrecke Berlin- Werneuchen– Wriezen wurde der Ertrag des Kruges zunächst geschmälert, denn ein großer Teil des Passagierdurchgangsverkehrs verlagerte sich nun von den Chausseestraßen auf die Schienen. Doch fanden auch mit der Zeit immer mehr Berliner Ausflügler den Weg nach Schönfeld. Um 1900 übernahm Robert Thürling den Gasthof.

"Um 1850 war das Krugprivileg der einzigen Dorfschänke gefallen. Im benachbarten Werneuchen schossen zwischen 1840 bis 1850 etwa 14 Gastwirtschaften aus dem Boden. Auch im kleinen abgelegenen Schönfeld gab es nun Versuche Schankwirtschaften und Krämerladen zu gründen. Der Gasthof von Bausdorf, dem ersten Inhaber des neuen Gasthofes am Dorfrand, auf der Straße von Werneuchen- Bernau errichtete seinen Gasthof etwa 1890. Er liegt unweit des Gutshofes und hatte damit in der Saison auch regen Zuspruch. Durch die Eröffnung der Bahnstrecke Berlin- Werneuchen– Wriezen wurde der Ertrag des Kruges zunächst geschmälert, denn ein großer Teil des Passagierdurchgangsverkehrs verlagerte sich nun von den Chausseestraßen auf die Schienen. Doch fanden auch mit der Zeit immer mehr Berliner Ausflügler den Weg nach Schönfeld. "

Die Gastwirtschaft Robert Thürling, gelegen an der Autostraße Werneuchen-Bernau, Fremdenzimmer mit und ohne Pension, Ausspannung und Auto=Garage, Öffentl. Fernsprecher, 1910

Nach dem 2. Weltkrieg ging es mit dem Gastbetrieb zunächst weiter. Heute steht das Gebäude leer.

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit

ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014