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1339 hat der Bürger Betkin Botel vom Markgraf der Ältere die Hälfte des Dorfes "to der Wese" verliehen bekommen.
1345
1375 besaß 36 Jahre später 18 Hufe Land. Nimmt man an daß der Landbesitz sich nicht unwesentlich geändert hat, würde das Dorf Weesow etwa 36 Hufe gehabt haben. Die Eintragung im Landbuch fügt hinzu das die Familie der Botel von alters her schon die Einkünfte des Wagendienstes, den Kirchlehn, die Bede und das halbe Gericht besaßen. Die Botel`s waren auch in Willmersdorf reich begütert. Doch ihren Wohnsitz hatten die Botel`s nicht in Weesow, sondern in Bernau. Es gibt noch eine Reihe anderer damaligen Bezieher von Zins- und Pachten, welche ebenso nicht in Weesow wohnen.11 Kosäten darunter Dährling wohnen in Weesow. Ein Erbschulzengut wird erstmalig erwähnt.
1413 wird eine Urkunde genauer. Markgraf Friedrich der Jüngere verschreibt 18 Schock in Weesow der Frau Bertha von Arnim als Leibgedinge.1441 sagt der Arnimsche Lehnbrief, daß den Arnim`s das Dorf zur Wese mit allem Rechte, geachtet auf 30 Schock Geldes gehöre.
1450

bestätigt uns das Schoßbuch diesen Besitz der Arnims, die inzwischen auch in Weesow wohnten.

3 Kosäten.

1484

In einer Leibgedingungsverschreibung für ein Arnimsches Familienmitglied werden 1484 die 15 Namen der Weesower Bauern aufgezählt. Peter Bruder, Weber, Balze Crüger, Donas Andrewes, Kugel, Jodicken, Schmedecke, Corvest, Stur, Eckerlmann, Paul Wysener, Claus Rint, Claus Bruder sowie ein Krüger und einen Schultzen . Weesow hatte seit den ältesten Zeiten ein Erbschulzengut, das schon 1375 erwähnt wird. Der Schulze besitzt 190 Hufen, zieht Talente vom Kruge ein und ist zur Haltung des Lehnpferdes verpflichtet.

(Die Familie Schmedecke begegnet uns später als Familie Schmiedicke in Werneuchen in der Altstadt 12).

15 Bauern (ca. 70 Einwohner)

1624

lebten in Weesow 17 Hufenbauern, auch 5 Kossäten, 1 Hirte und ein Schmied, die zusammen 72 Hufen hatten; dazu kamen 4 Pfarr- und 1 Kirchenhufe.

1627 15 Hüfner und 5 Kosäten

1627 Büdnerfamilie Haase
1634

gab es einen Lehnschulzen mit 6 Hufen, 5 Fünfhüfner, 9 Vierhüfner, 1 Dreihüfner, 1 Zweihüfner und 5 Kossäten, ferner Hirten, Schmied und Küster. darunter einen Hof des Bartholemeus Richenow26 Bauern (Hüfner, Kössäten, Schmied, Küster), ca. 100 Einwohner

1652

ließ der Dreißigjährige Krieg die Einwohnerzahl auf 3 Bauern und 4 Knechte (1652) schrumpfen.

Der Schultz Joachim Gentz (50Jahre alt), Martin Dährling (39 Jahre alt) (aus Werneuchen eingewandert), Martin Gratz (40 Jahre) und vier Knechte.

"2Die andern seind alle einheimisch und haben im Kriege nicht gedienet.

8 Pauren, 4 Knechte"

1662 2 Höfe besetzt und vorhanden, von Martin Craatz und Martin Thürling (mit je 5 Hufe Land mit Vieh, Hühnern, Gansen und spinnen Garn.). Maria von Sandersleben (geb. Barfuß Wittib) bewohnt jetzt den Hof von B. Richenow. Die 5 Kosätenhöfe sind unbewohnt.
1678 Es wohnen der Fünfhüfner Christoph Hanse, Hans Thürling und Christian Hieronymus und der Vierhüfner Michael Thürling in Weesow
1700 wird ein Andreas Thürling aus Weesow als Taufpate im Kirchenbuch Werneuchen von 1700-1710 erwähnt.
1730 Bau einer Mühle bei Weesow durch den Müller Sigismund Juncker.
1734 gibt es 103 Einwohner in Weesow
1736 Müller Siegmund Junker erbaut eine Windmühle
1743 103 Einwohner
1750 Friedrich Hoffmann gehört die Windmühle
1772 179 Einwohner
1773 werden die Bauern Johannes Grothe, Andreas Thürling (seit 1652) erwähnt. Die anderen Ganzbauern heißen: Jürgen Krause der Schulze, Martin, Christian, Jürgen und Christoph Thürling (diese Familie wird bereits schon 1375 unter dem Namen Dährling erwähnt), Martin Neumann, Gottfried Buchholz, Gottlieb Schuhmann,
David Haase (ein Schulze Haase wird im Revisionsprotokoll von 1678 erwähnt), Jochen Krause
1784 Mühlenmeister Fredrich gehört die Windmühle
1801 186 Einwohner
1805 12 Ganzbauern, 6 Halbbauern, 6 Büdner, 2 Einlieger, Schmiede, Krug, Windmühle, 10 Morgen Holz, 30 Feuerstellen, 186 Einwohner, 72 Hufen, Weesow gehört zum Dom. Amt Löhme und zur Post Bernau
1813 12 Bauern, 6 Halbbauern
1817 153 Einwohner (Seelen), luther. Filia von Börnicke, Sup. Bernau, Amt Löhme, Post Werneuchen
1822 Der Mühlenmeister Heinicke verkauft die Windmühle an den Müller J. F. Hindenberg
1833
1840  29 Wohnhäuser, 189 Einwohner (Seelen), Familien Nebel, Glawow und Liesegang
1852 werden die Vollbauern Samuel Ludwig Gladow (seit 1840), Friedrich Joachim Krause, Wilhelm Martin Friedrich sen. und jun., Samuel Friedrich und Christian Wilhelm Thürling, Gottfried Nebel (Schulze)- seit 1840), Martin Bergemann, Christian und Martin Haase, Wilhelm Liesegang (seit 1840).erwähnt
Ebenfalls die Halbbauern: Martin Specht, Johannes Grasnickel, Christian Behrendt, Michael Krause, Carl Schiele (1889 bis 1917 verwaltete Schiele das Schulzenamt, ihm folgte der Schulze Wittstock), Johannes Gottlieb Schneider
Büttner sind: Martin Thürling, Gottfried Lüdekind, Wilhelmine Meyer, Ludwig Hänsch, Martin F. Haase, Michael Krause, Gottlieb Siewert, Samuel Hellwig, Johannes Friedrich Hindenberg
1860 240 Einwohner, 32 Wohnhäuser, 85 Wirtschaftsgebäude, 9 Morgen Gehöfte, 70 Morgen Gartenland, 3931 Morgen Acker, 238 Morgen Wiese, 69 Pferde, 217 Stück Rindvieh, 453 Schafe, Tochterkirche von Werneuchen
1900 Die Feldmark ist 1114,9 Hektar groß (darunter 91 Hektar Forst), 374 Einwohner mit 44 Gehöften, Viehbestand 115 Pferde, 416 Rinder, 30 Schafe, 150 Schweine, 66 Ziegen, 167 Gänse, 11 Enten, 984 Hühner, 43 Bienenstöcke, 731 Apfelbäume, 290 Birnembäume, 738 Pflaumenbäume, 812 Kirschbäume
1913  12.10.1913, Die Tochtergemeinde von Werneuchen: Weesow hat ca. 333 Evangelische und ca. 25 Andersgläubige und hat im Vergleich zu 1905 um 18 abgenommen. Die Einwohner betreiben meist Ackerbau.
 1. Arnold Gossow, Lehrer in Weesow, auch Organist und Küster, 31 ½ Jahre alt, 10 Jahre im Amt, 3 ½ Jahre in der Gemeinde

1925

353 Einwohner
1939 338 Einwohner
1931 ca. 300 Einwohner, 50 Wohnhäuser
1946 359 Einwohner
1964 381 Einwohner
1858 240 Einwohner
1971 378 Einwohner
1895 363 Einwohner
1989 260 Einwohner, 64 Wohnhäuser

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


Werneuchen-Aus alter Zeit

ist ein Buch zur Geschichte der Stadt Werneuchen und

Eine Vorschau finden Sie hier: Werneuchen - Aus alter Zeit - Google Books-


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014