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Die Schmiede (Dorfstr. 30)

Schon 1780 war die Schmiede im Besitz von Samuel Gottfried Hellwich. Sein gleichnamiger Sohn kaufte 1804 für 800 Thaler die Schmiede von seinem Vater, der aus Altersgründen die Schmiede nicht mehr weiterführen konnte. Zwölf Jahre später 1816 kauft sein Bruder der Schmiedemeister Johann Friedrich Helwig ihm die Schmiede für 875 Thaler ab. Der verkauft 1835 die Schmiede für 1000 Thaler an den Schmiedemeister Samuel August Hellwig. 1871 erwirbt Wilhelmine Henriette Hellwig, geb. Engel die Schmiede für 2790 Thaler, 7 Silbergroschen und 6 Pfennige. Im selben Zuge und gleichen Tag 1871, überschreibt Wilhelmine die Schmiede nebst Garten und Zubehör an Hermann Hellwig zu Weesow, der wahrscheinlich ihr Sohn ist. 9 Jahre später 1880 bekommt sie an der Schmiede einen "Altenanteil". 1905 kauft der verheiratete Schmiedemeister Ernst Schmidt aus dem Oderbruch kommend die Schmiede. Er hat eine Tochter Frieda Schmidt. Auch Hermann Hellwich der gegenüber der Schmiede auf dem Hof der Dorfstraße 21 wohnt und auf etwa 15 ha einige Landwirtschaft betreibt ist verheiratet mit einer geb. Kolberg aus Willmersdorf. Dieser Ehe entspringen 2 Söhne und eine Tochter.
Während der älteste Sohn Georg Volksschullehrer wird und nach Lichterfelde bei Eberswalde zieht, übernimmt der zweite Sohn, Gustav Hellwig den Hof von seinem Vater Hermann und heiratet schließlich die Tochter des gegenüber arbeitenden Schmiedes Ernst Schmidt, die Frieda Schmidt. 
Ernst Schmidt verpachtete die Schmiede von 1930 bis 1935 an Paul Imme und von 1935 bis 1945 an Max Flügge.
Seine Mutter stirbt 1933. Er (Gustav) stirbt 5 Jahre darauf zu früh mit 49 Jahren im Jahre 1938.  Sein Schwiegervater der Schmied Ernst Schmidt kommt 7 Jahre später 1945 durch Russen ebenfalls zu Tode. Seine Ehefrau stirbt darauf auch wenig später.
Von den drei Söhnen wurde der Älteste, Georg -geb. 1887-, Volksschullehrer, er heiratete in einen Bauernhof in Lichterfelde bei Eberswalde ein.
Das Land wurde verpachtet und verkauft, die Gebäude zu Wohnungen umgebaut. Er hatte mehrere Lehrerstellen, von den 30er Jahren bis 1945 in Brüssow (Uckermark).
Nach 1945 in Lichterfelde; er starb 1962.
Seine Tochter Regina verkaufte den Besitz, und lebt in Lichterfelde.
Frieda Hellwig starb Anfang der 80er Jahre.
Gustav Hellwigs hatten drei Kinder:
Sohn Günther      geb. 1924 fiel als Soldat 1942 in Rußland,
Die Tochter Gerda, geb, 1928 erlernte den Bürokaufmannsberuf, ihr Mann Günter Riemer, Buchhalter verstarb Anfang der 80er Jahre.
Die Tochter Norma       geb. 1931, heiratete den Tischler Fredi
Pieper. Sie erbte das Schmiedegrundstück.
Der dritte Sohn von Hermann Hellwig, Bernhard, geb. 1894 war wohnhaft in Berlin als BVG-Straßenbahn- Angestellter. Er kam 1945 in einem Internierungslager der Russen um.

Download:

Festschrift zum 250. Geburtstages des Dichterpastors F.W.A. Schmidt


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Martin Kuban, Werneuchen, Stand: 04. Dezember 2014